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Ihr Hund ist reisekrank?

Für viele Menschen bedeutet Reisen Lebensqualität. Aber für Hundehalter, deren Hund unter Reisekrankheit leidet, kann die Bewegungsfreiheit deutlich eingeschränkt werden. Dieses Problem nimmt jeder Reise den Spaß und kann sie zu einer stressigen  und „schmutzigen“ Erfahrung machen.

Viele Hundehalter sind dazu gezwungen, ihren Lebensstil zu ändern und um das Problem des Hundes herum zu planen -  eine frustrierende Erfahrung für alle Beteiligten.
In der Vergangenheit haben Hundehalter viele verschiedene Methoden ausprobiert, um das Erbrechen Ihres Hundes bei Reisekrankheit zu bewältigen, aber bisher gab es kein wirksames Produkt, das nicht schläfrig macht und speziell für Hunde entwickelt wurde.

Reisekrankheit ist ein verbreitetes Problem, das 1 von 6 Hunden aller Altersklassen betrifft, wobei Welpen und jüngere Hunde anfälliger dafür sind.
Die typischen Anzeichen für Reisekrankheit sind :

  • Erbrechen
  • Übelkeit
  • Speicheln
  • Rastlosigkeit
  • Angst
  • Zittern

Die Ursachen für diese Symptome sind komplex.

Reisekrankheit kann ausgelöst werden, wenn das Gehirn übermäßig viele Signale vom Gleichgewichtssystem des Körpers erhält. Angst und Furcht können die Wirkung der anderen Impulse noch verstärken. Zusammengenommen können alle diese Reize das Gefühl von Übelkeit verursachen und schließlich Erbrechen auslösen.

Beruhigungsmittel und einige Antiallergika wurden wegen ihrer Fähigkeit eingesetzt, die Intensität der an das Gehirn gerichteten Nervenimpulse zu verringern, die das Brechzentrum stimulieren. Sie sind jedoch nicht besonders wirksam für diese Gehirnregion und verursachen so eher allgemeine, schläfrig machende Auswirkungen.

Viele Hundehalter haben festgestellt, dass die einzige praktische Lösung die ist, ihren Hund nicht mitzunehmen, wenn sie verreisen – keine besonders zufriedenstellende Situation! Weder für den Halter, noch für den Hund.

Folgende Tipps werden dabei helfen, das Wohlbefinden Ihres Hundes während der Reise zu steigern:

  1. Lassen Sie Ihren Hund auf der Fahrt frische Luft schnappen, indem Sie die Fenster einen Spalt  geöffnet halten.
  2. Fahren Sie vorsichtig und vermeiden Sie unnötiges Abbremsen oder Beschleunigen.
  3. Stellen Sie sicher, dass es im Auto nicht zu heiß oder zu kalt ist. Hunde können ihre Körpertemperatur nicht so schnell anpassen.
  4. Legen Sie bei längeren Fahrten Pausen ein und lassen Sie Ihren Hund aus dem Auto aussteigen und trinken.
  5. Gewöhnen Sie Ihren Hund an das Autofahren, indem Sie mit kurzen Ausflügen beginnen und diese nach und nach verlängern.
  6. Wenn der Hund das Auto mit einer angenehmen Aktivität verbindet, wie z. B. einem Spaziergang am Zielort, wird dies dabei helfen, Angst und Furcht zu reduzieren.
  7. Gestalten Sie die ersten Ausflüge für die Welpen so angenehm und stressfrei wie möglich Diese  Erfahrung ist entscheidend für ihre künftige Einstellung gegenüber Autofahrten.


( Quelle: Broschüre Pfizer GmbH)

 

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