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Die Tierpsychologie beschreibt eine Ausbildung, bei der die Verhaltensmuster der unterschiedlichen Tiere genauer betrachtet werden, um das Verhalten der Tiere zu verstehen. Mit Hilfe des erlernten Wissens ist es möglich zuerkennen, ob es sich bei dem gezeigten Verhalten um eine natürliche Reaktion auf eine Situation handelt oder ...

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Die Tierpsychologie

Die TierpsychologieDie Tierpsychologie beschreibt eine Ausbildung, bei der die Verhaltensmuster der unterschiedlichen Tiere genauer betrachtet werden, um das Verhalten der Tiere zu verstehen. Mit Hilfe des erlernten Wissens ist es möglich zu erkennen, ob es sich bei dem gezeigten Verhalten um eine natürliche Reaktion auf eine Situation handelt oder ein abnormales Verhalten darstellt, welches eine unpassende Reaktion auf ein Ereignis beobachten lässt.
Da Störungen im Verhalten nur in Ausnahmefällen bei freilebenden Tieren vorkommen, kann somit behauptet werden, dass Verhaltensstörungen in der Tierhaltung aufgrund fehlerhafter Haltung sowie unangebrachtem Umgang entstehen.

Im eigentlichen Sinne besteht keine Tierpsychologie, da das unerwünschte  Verhalten mancher Tiere nur geändert werden kann, wenn die Personen, welche mit dem Tier zusammen leben oder arbeiten, zu der Erkenntnis kommen oder gebracht werden, dass der Fehler, welcher das unerwünschte Verhalten gefördert hat, bei der Person und nicht bei den Tieren besteht. Nicht das Tier muss therapiert werden, sondern die Personen, welche mit dem Tier häufiger in Kontakt kommen. Aufgrund dessen ist es sinnvoller, die Arbeit mit dem Tier nicht als Tierpsychologie sondern als Tierverhaltenstherapie zu beschreiben. Somit wird ein Tierpsychologe häufiger als Tierverhaltenstherapeut bezeichnet.

Auch wenn der Fehler, welcher eine Störung im Verhalten verursacht hat von einer Person ausgeht, muss mit dem Tier sowie der Person gearbeitet werden. Der Grund besteht darin, dass in der Tierpsychologie vermittelt werden soll, welches Verhalten gezeigt werden sollte, um dem anderen Individuum zu vermitteln, dass eine Situation als unangenehm oder erfreulich betrachtet wird.
Im Weiteren kann die Tierpsychologie dazu beitragen, das Vertrauen zwischen einer Person und einem Tier zu festigen oder wieder herzustellen, da zwei Individuen, welche sich nicht gegenseitig vertrauen, nur bedingt in der Lagen sein werden, gemeinsam friedlich miteinander leben oder arbeiten zu  können.

Es wird somit deutlich, dass die Tierpsychologie dazu dient, den Individuen zu ermöglichen, angebracht miteinander zu kommunizieren, um unnötige Auseinandersetzungen zu vermeiden, welche häufig zu einer Störung im Verhalten der Tiere führen können. In der Tierpsychologie wird einer oder mehreren Personen nicht nur vermittelt wie sie mit dem Tier kommunizieren sollten, um ungewolltes Verhalten zu vermeiden oder gewolltes zu bestärken.

In den Bereich der Tierpsychologie gehört, wie schon erwähnt, nicht nur der Umgang mit dem Tier, sondern eine angebrachte Haltung, da eine Verhaltensstörung auch dann entstehen kann, wenn die Tiere, aufgrund einer fehlerhaften Haltung, ihre natürlichen Bedürfnisse, wie zum Beispiel ausreichende Bewegung, den sozialen Kontakt mit Artgenossen, die natürliche Nahrungsaufnahme oder Ähnliches, nicht befriedigen können.
Auch ist es in der Tierpsychologie möglich, das Selbstbewusstsein der Tiere zu stärken, wenn diese einen unsicheren, ängstlichen Charakter besitzen, wodurch den Tieren ermöglicht wird, sich unbeschwert im Alltag zurechtzufinden, worauf wiederum der Umgang mit dem Tier erleichtert werden kann.

Hilfereich kann die Tierpsychologie auch dann sein, wenn ein Tier dazu neigt, seine Dominanz gegenüber einer Person zu demonstrieren, welches zu unangenehmen Situationen oder Verletzungen führen kann. Den Personen kann vermittelt werden, wie sie sich verhalten sollten, um unangenehme Auseinandersetzungen zu vermeiden, sich aber trotzdem erfolgreich dem dominanten Tier gegenüber durchzusetzen.

Wie man erkennen kann, besitzt die Tierpsychologie unterschiedliche Möglichkeiten, dem Mensch sowie dem Tier den gemeinsamen Umgang zu erleichtern, wodurch Verhaltensstörungen vermieden oder korrigiert werden können. Sicher ist aber, dass die Tierpsychologie nur dann Erfolg bringen kann, wenn beide Individuen bereit sind aufeinander zuzugehen. In manchen Fällen kann das Verhältnis zwischen einer Person und einem Tier schon so gestört sein, dass selbst mit Hilfe der Tierpsychologie kein angebrachter Umgang mehr erzielt werden kann.

 

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